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Urlaubsbericht: Schwarzwaldtour 2010
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Mit 5 Trekkingreitern und einer Trekkingführerin ging es dann am 5. August los, wie der Sommer halt war, mit viel Regen – die armen Kursteilnehmer/innen ! Das war gleich der Härtetest, 45 km reiten, mit Karte in der Hand und über 5 Stunden übelsten Regen.
So sollte der Kurs bis zu Irene Hägele unter einem feuchten Stern stehen bleiben. Bei Irene wurden wir auf dem Mittelberg bei Gaggenau im Nordschwarzwald mit Sonnenschein und guter Laune empfangen, die Prüfung fand dann auch dort bei strahlender Sonne statt und ein zünftiger Grill verschönte den Abend, die Freude der bestandenen Kursteilnehmer und der nun Abschied nehmenden Mitreitern.
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Eine Landschaftlich schöne Tour, die vom Wettergott leider dieses Jahr nicht unterstützt wurde ging dann nach 12 Reit-und Fahrtagen auf dem Schmellenhof bei Wüstenrot zu Ende. Nachdem wir um die 600 km geritten und gefahren sind, haben wir in der letzten Sturmnacht entschieden die Pferde die letzte Etappe nach Haus zu transportieren. Denn wir hatten einen Tag zuvor eine lange Strecke zu reiten mit zum Schluß über 5 Stunden Dauerregen. Dazu kamen wir erst um halb neun abends im Quartier im strömenden Regen an. Ein weiterer Grund war, dass ein Zelt über Nacht sich in eine zusammengefaltete Badewanne verwandelte und ein anderes Zelt seine Heringe dem Sturm überließ, die Pferde frierend auf der Koppel standen und wir – ausgerechnet in dieser Nacht keine Scheune oder ähnliches zur Verfügung hatten – Frühstück im Freien bei 10 Grad Celsius und Nieselregen! Lecker ! Ich glaube es war jeder einzelne Reiter dankbar über unsere Entscheidung die Pferde die letzten zwei Stationen nach Hause zu bringen. Wir, d.h. Markus und ich sind jedoch mit dem Planwagen noch nach Hause gefahren, da es zuviel Aufwand für uns gewesen wäre die Kutsche per Transporter zu holen. Um halb sechs abends schien zu Hause die Sonne und alle waren glücklich.
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Tja, der Sommer 2010 ! Nun hieß es für die Reiter eben zu Hause die Pferde abtrainieren und was tun wir zwei ? Sonne ! Weg ! Pferde verladen, Kutsche auf den Transporter und ab in den Süden ! Noch vier Tage Urlaub am Bodensee, nochmals vier Tage Kutsche fahren, nochmals 150 km im Planwagen leben, das Schlafzimmer ist nach 3 Wochen klein und eng.
Nach so einem langen Ritt sind viele Reiter um Erfahrungen und Erlebten reicher, die Hufeisen hauchdünn und die Pferde gut trainiert. Nun heißt es wieder: warten auf´s Frühjahr, dann geht’s weiter, das nächste Mal voraussichtlich gen Nürnberg zu.
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Vielen Dank hiermit an alle Mithelfer, zur Streckenplanung, den Übernachtungsstationen, dem Begleitfahrer, den Schmieden und Mitreitern-und fahrern die tapfer den Regen mitgemacht haben.
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Ach ja, im übrigen ist unser Fohlen Marlon die gesamte Zeit dabei gewesen, wie man sieht hat er sein eigenes Transportmittel! Der Anhänger wurde extra gebaut damit der Kleine mit kann!
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Bis zum nächsten Mal Birgit Höhnke
© Text und Bilder: Birgit Höhnke
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